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«der Weg» vom September 2014Titelseite von «der Weg» Septemberausgabe. Blinde und sehbehinderte Menschen lernen Volkstänze in einem SBV-Kurs in Basel. (Foto: Eliane Caramanna)

Wer sich körperlich fit hält, ist unabhängiger und selbständiger – auch im Alter und mit dem weissen Stock. In der September-Ausgabe von «der Weg» berichten Mitglieder, was sie für ihre Gesundheit tun. Ergänzt wird der Bericht durch Tipps von Paralympic-Teilnehmer Beda Zimmermann und Hinweisen auf Trainingsmöglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen. Ferner erfahren Sie, was an der SBV-Delegiertenversammlung entschieden wurde, was die neue Stabstelle Technologie und Innovation plant und was das Leben von SBV-Vizepräsidentin Rita Annaheim prägt. Wie immer finden Sie weitere Berichte aus dem Verbandsleben, Hinweise auf ausgewählte Veranstaltungen sowie Tipps und Tricks, die Ihnen den Alltag erleichtern.

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«Preis der Paulus-Akademie 2014» an Kollektiv «Frei_Raum» und den Verein «Andere Augen» verliehen

Das Kollektiv «Frei_Raum» aus Bern und der Verein «Andere Augen» aus Berlin wurden am Freitag, 5. September mit dem «Preis der Paulus-Akademie 2014» ausgezeichnet. Die Jury würdigt die zwei Vereine dafür, dass sie den viel zitierten Wert der Inklusion auf eindrückliche Weise konkret werden lassen.Von links nach rechts: Rahel Bucher (Kollektiv Frei_Raum), Andreas Rubin (Kollektiv Frei_Raum),  Ralf Kammeyer (Verein Andere Augen e.V.), Gregor Strutz (Verein Andere Augen e.V.), René Zihlmann (Präsident Stiftungsrat Paulus-Akademie Zürich)

«Frei_Raum» organisiert seit mehreren Jahren mit viel Leidenschaft und Herzblut kulturelle Projekte mit sozialem Engagement, unter anderem bereits seit fünf Jahren das integrative Festival «Säbeli Bum». In Bern hat das Kollektiv im November 2013 in einer ehemaligen Brauereiwirtschaft einen inklusiven Freiraumpalast eröffnet: die «Heitere Fahne». Es ist ein Projekt respektive ein Ort, bei dem Menschen mit Behinderung in grosser Selbstverständlichkeit in Kunstprojekte einbezogen werden, unaufgeregt und kreativ.

Der zweite Preisträger ist der Verein «Andere Augen» aus Berlin. Initiiert und gegründet wurde der Verein vom Grafikdesigner Gregor Strutz. Am Anfang seines Engagements stand die Begegnung mit einem sehbehinderten Bauern und einem blinden Lehrer in Norwegen. Daraus ist ein Foto-Lese-Hör-Tast-Buch, ein audiovisueller Bildband, entstanden. Speziell daran ist, dass Gregor Strutz damit nicht nur das Medium des Fotobandes blinden Menschen zugänglich machte, sondern sich auch überlegte, wie Sehenden der Zugang zur Erfahrungswelt eines blinden Menschen eröffnet werden könnte. Ein weiteres Projekt des Vereins ist der Museumsführer «Das Goldene Zeitalter», als nächstes ist ein integratives Kinderbuch geplant.

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Damit macht man Politik – die neue Ausgabe der Fachzeitschrift von Agile

Verzerrungen, Halbwahrheiten und Stimmungsmache rund um die Invalidenversiche­rung. Sie trüben die Reputation des Sozialwerks und schaden den Versicherten. Die neue Ausgabe der Fachzeitschrift von unserer Partnerorganisation Agile legt den Fokus auf das politische Getriebe rund um die Invalidenversicherung. Die Autorinnen und Autoren analysieren und diskutieren und kommen zum Schluss: Eine Versachlichung der Debatte wäre angezeigt.

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Nationale Studie zum Arbeitsleben von Menschen mit einer Sehbehinderung (SAMS)

Menschen mit einer Sehbehinderung treffen in ihrem Arbeitsalltag auf unterschiedliche Rahmenbedingungen. Wie können die Arbeitgebenden, die betroffenen Menschen selbst und das Umfeld zu einer gelingenden beruflichen Situation beitragen? Diese Frage steht im Zentrum von SAMS, der nationalen Studie zum Arbeitsleben von Menschen mit einer Sehbehinderung. SAMS bezieht sich auf die Arbeit im ersten Arbeitsmarkt. Ziel ist es, Grundlagen für die Entwicklung von Massnahmen zur Verbesserung der beruflichen Integration von Menschen mit einer Sehbehinderung zu erarbeiten.

Der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen (SZB) trägt das Projekt SAMS zusammen mit weiteren Organisationen (u.a. SBV). Die wissenschaftliche Studie wird durch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) durchgeführt. Mit der École d'études sociales et pédagogiques (EESP) in Lausanne besteht eine Partnerschaft in der französischen Schweiz.

Interviewpersonen gesucht!

Für die nationale telefonische Befragung Ende 2014 werden Personen mit einer Sehbehinderung gesucht, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Sie gehen aktuell einer Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt nach oder waren in den letzten zehn Jahren im ersten Arbeitsmarkt tätig.
  • Sie sind 25 Jahre oder älter.
  • Sie leben in einem Privathaushalt.
  • Sie sind in der Schweiz wohnhaft oder arbeiten in der Schweiz.

Kontakt

Wer bereit ist am Telefon über seine beruflichen Erfahrungen zu sprechen, meldet sich bitte mit Namen und Telefonnummer. Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten:

  • Per Telefon: 078 698 19 13 (auch SMS möglich)
  • Per E-Mail
  • Per Formular auf www.sams-info.ch
  • Per Brief: Prof. Dr. Anna Maria Riedi, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Soziale Arbeit, Pfingstweidstrasse 96, Postfach 707, 8037

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«der Weg» vom Juni 2014

In der Ausgabe 2/2014 der Mitgliederzeitschrift «der Weg» erfahren Sie, unter welchen Bedingungen Begleitpersonen im Ausland gratis Bahn fahren, wer neu den Bereich Beratung und Rehabilitation des SBV leitet und wie verbreitet Audiodeskription schon ist. Ferner stellt «der Weg» Urs Lüscher vor, den Sekretär der Sektion Zürich-Schaffhausen und zeigt persönliche Facetten von SBV-Präsident Remo Kuonen. Wie immer finden Sie weitere interessante Berichte aus dem Verbandsleben, zahlreiche Hinweise auf ausgewählte Veranstaltungen sowie Tipps und Tricks, die den Alltag erleichtern.

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Radio Blind Power braucht neue Kraft

Das Schweizer Integrationsradio Radio Blind Power stellt am 6. Juni 2014 seine Live-Sendungen auf unbestimmte Zeit ein. Die finanzielle, technische und personelle Situation verhindern momentan eine Weiterführung des Betriebs.

Um den Sendebetrieb wieder aufnehmen zu können, ruft Radio Blind Power Privatpersonen und Unternehmen auf, das Internetradio finanziell zu unterstützen. Des Weiteren sucht Radio Blind Power neue ehrenamtliche Mitarbeitende.

Das Radioprogramm soll neu positioniert werden. Ebenfalls geplant sind Apps für Smartphones, die Aufnahme in die Kabelnetze und ins Digitalangebot von Swisscom und Cablecom sowie die Verbreitung der Sendungen via DAB (Digitalradio).

Über Radio Blind Power

Radio Blind Power, das von blinden, sehbehinderten und sehenden Radiomachern produzierte Integrationsradio, setzt sich für die Integration und Radio-Ausbildung von blinden und sehbehinderten Menschen ein. Seit 1997 bietet Radio Blind Power ein 24-Stunden-Musikprogramm an. Ehrenamtliche Sendungsmachende produzierten bis Anfang Juni 2014 mehrere Livesendungen pro Woche.

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Spenden

Spenden auf 100-days.net

Kontakt

Daniel Schlosser, Geschäftsführer
031 511 50 52
daniel.schlosser@radioblindpower.ch
www.radioblindpower.ch

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Jahresbericht 2013

Auch im Jahr 2013 vertrat der SBV die Interessen blinder und sehbehinderter Menschen und förderte ihre Selbstbestimmung. Sowohl die 4500 Mitglieder als auch die 16 Sektionen lebten die Selbsthilfe tagtäglich mit Erfolg. Nicht zuletzt dank den ehrenamtlich Tätigen und freiwilligen Mitarbeitenden profitierten wiederum zahlreiche Betroffene vom vielfältigen Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebot. Im Jahre 2013 hat sich der SBV reorganisiert und sich noch klarer als die nationale Selbsthilfeorganisation positioniert.

Zum Jahresbericht 2013 in PDF- oder Word-Format SBV-Website

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«Lichtblicke» - die aktuelle Ausgabe des GönnermagazinsDas Titelbild der "Lichtblicke" 2/14 zeigt die Schatten einer blinden Person mit weissem Stock und ihre Begleitperson.

In der aktuellen Ausgabe finden Sie das spannende Porträt des seit seiner Geburt blinden Martin Arnold. Er ist regelmässiger Besucher im Bildungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Luzern. Dort erschafft er kleine Kunstwerke, folgt einer geregelten Tagesstruktur und hat Freunde fürs Leben gefunden. Der Medienbericht in der Rubrik «Gesehen und gelesen» stellt die Maturarbeit von Silvia Ulrich vor, die der spannenden Frage nachgeht, wie sich blinde Menschen die Welt vorstellen. Und last but not least erfahren Sie von Teilnehmenden der Westschweizer Kreativgruppen, warum diesen als Fixpunkten im Alltag von blinden und sehbehinderten Menschen eine wichtige Bedeutung zukommt.

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"Technologie & Innovation": Die neue Stabstelle des SBV fördert Informatikprodukte für blinde und sehbehinderte Menschen

Der Zugang zu Informationen spielt in der Arbeitswelt und im privaten Leben eine zentrale Rolle und ist für die Integration in die Gesellschaft elementar. Für die gesellschaftliche Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen sind für sie zugängliche Informationen daher unverzichtbar. Die Digitalisierung der Kommunikation eröffnet den betroffenen Menschen neue Möglichkeiten in der Rehabilitation. Aus diesem Grund hat der Schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband SBV anfangs 2014 die Stabstelle «Technologie und Innovation» (T&I) geschaffen und baut sie bis zum Regelbetrieb 2017 schrittweise aus. Die Stabstelle befasst sich ausschliesslich mit Informatikprodukten und -dienstleistungen für blinde und sehbehinderte Menschen. Die Dienstleistungen der 1990 gegründeten EDV-Beratungsstelle EBS stellen dabei ein Standbein der neu geschaffenen Stabstelle dar.

Mehr Informationen zu den Dienstleistungen der neuen Stabstelle

Kontakt

Michael Vogt
Leiter Stabstelle Technologie & Innovation
E-Mail
031 390 88 42

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Schweiz ratifiziert UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK)

Die Schweiz hat am 15. April 2014 in New York die UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) ratifiziert. Die UNO-BRK ist Ausdruck einer weltweiten Bewegung zugunsten der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die UNO-BRK wurde bereits von 143 Staaten sowie der EU ratifiziert.

In Ergänzung zum bestehenden Schweizer Behindertenrecht wird die Konvention dazu beitragen, die zahlreichen einstellungs- und umweltbedingten Barrieren zu beseitigen, welche die autonome Lebensführung von Menschen mit Behinderung immer noch stark beeinträchtigen.

Menschen mit Behinderung und ihre Organisationen hatten sich für die Ratifizierung stark engagiert. Sie freuen sich über diesen wichtigen Schritt und werden sich für die Umsetzung des Übereinkommens in allen Lebensbereichen konsequent einsetzen. Die Fachstelle der Dachorganisation der privaten Behindertenhilfe Égalité Handicap prüft zurzeit, welche Massnahmen ergriffen werden müssen, damit die Schweiz den Anforderungen der UNO-BRK entspricht.

Mehr zum Thema

Website der Fachstelle Égalité Handicap

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Leihen Sie uns Ihre Stimme - werden Sie VoiceNet-Redaktor

Auf dem akustischen Informationssystem VoiceNet stellt der SBV blinden und sehbehinderten Personen aktuelle Informationen bereit. Über die Telefonnummer
031 980 88 88 sind Veranstaltungshinweise, verschiedene Fernsehprogramme, Konsumententipps, aktuelle Informationen aus den Regionen und dem SBV sowie vieles mehr barrierefrei verfügbar.

Ein Team von freiwilligen Redaktorinnen und Redaktoren spricht die Informationen auf oder lädt sie übers Internet hoch. Als Redaktorin übernehmen Sie die Verantwortung für eine oder mehrere Rubriken. Sie sorgen dafür, dass die Informationen aktuell und interessant sind. Arbeiten können Sie zu Hause, wann immer Sie Zeit haben.

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SBV und Swiss Paralympic: Sponsoring und neue PartnerschaftLogo von Swiss paralympic

Der SBV wird Sponsor von Beda Zimmermann (bisher Ski alpin, neu Renntandem), Chantal Cavin (Triathlon) und Philipp Handler (Leichtathletik). Damit fördert er ihre sportlichen Leistungen in den besagten Disziplinen und unterstützt sie bei der Bewältigung der sachlichen Aufwände. Als SBV-Mitglieder und Sympathieträger sind sie ausgezeichnete Botschafter für den Behindertensport und den SBV.

Neu pflegt der SBV auch eine Partnerschaft mit Swiss Paralympic. Swiss Paralympic fördert den Schweizer Behindertenspitzensport, damit die Athletinnen und Athleten der verschiedenen Sportarten regelmässig durch Spitzenleistungen sowohl national als auch international in Erscheinung treten.

Website von Swiss Paralympic

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Kursprogramm 2014Das Titelbild des Programmheftes illustriert das vielfältige Kursangebot.

Sie können Kurse zu folgenden Themen besuchen:

  • Sport und Bewegung
  • Gesundheit und Wohlbefinden
  • Kulinarisches
  • Musik und Tanz
  • Kreativität und Handwerk
  • Kultur
  • Spiel
  • Moderne Kommunikationsmittel
  • Kurse für Taubblinde und Hörsehbehinderte
  • Internationale Bewegungswochen

Alle Kurse sind auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen ausgerichtet. Melden Sie sich noch heute online für einen Kurs an:

Oder bestellen Sie beim Kurssekretariat das Programmheft: in Grossdruck, in Brailleschrift, auf Daisy-CD oder in elektronischer Form.

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