Verkauf

10 Tipps im Umgang mit blinden und sehbehinderten Kunden

  • Sprechen Sie blinde oder sehbehinderte Personen direkt von vorne an, stellen Sie sich vor und bieten Sie Unterstützung an.
  • Sprechen Sie einzig bei zusätzlicher Hörbehinderung lauter. Blinde oder sehbehinderte Menschen können nicht gut sehen, haben jedoch ein gutes Gehör.
  • Für sehbehinderte Personen ist die visuelle Erkennbarkeit des Verkaufspersonals wichtig.
  • Hinweise wie "dort" oder "da" sind nichtssagend. Tipps wie "links", "mehr rechts" oder "zwei Meter vor Ihnen" sind präzis.
  • Zur Begleitung bieten Sie Ihren Ellenbogen zum Halten an und stehen Sie in kleinem Abstand vor die Person mit Sehbehinderung.
  • Weisen Sie aktiv auf Aktionen, Neuheiten oder besondere Produkte hin.
  • Informieren Sie über Preisangaben oder Verfalldaten.
  • Beschreiben Sie die Auswahl und Eigenschaften der Produkte: "Es gibt ein Weissbrot, ein dunkles Vollkornbrot et cetera".
  • Der Blindenführhund hat grundsätzlich überall Zutritt und begleitet eine blinde oder sehbehinderte Person treu. Sollte der Blindenführhund etwa aus hygienischen Gründen die blinde oder sehbehinderte Person nicht begleiten dürfen, kann der Hund an einem ruhigen, beobachteten Plätzchen kurz warten.
  • An der Kasse nennen Sie bitte den Wert der einzelnen Noten und Münzen des Rückgelds. Legen Sie dabei erst die Münzen, sodann die Scheine in die Hand der Kundin / des Kunden. Das Rückgeld bleibt somit ungefährdet in der Hand.

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