Nachteilsausgleich

  • Die Nachteile, die aufgrund einer Behinderung in Schule und Ausbildung entstehen, werden durch zusätzliche Massnahmen ausgeglichen.
  • Dieser Nachteilsausgleich kommt in der obligatorischen Schule, Sekundarstufe II, Berufsbildung, Tertiärbildung sowie in der Weiterbildung udn Qualifikationsverfahren zum Zuge.
  • Die Regelung des Nachteilsausgleichs gilt für öffentliche nicht für private Schulen.
  • Beim jeweiligen kantonalen Berufsbildungsamt muss ein Gesuch eingereicht werden. Notwendig ist ein ärztliches Attest, damit die Massnahmen des Nachteilsausgleichs gewährt werden.

Massnahmen Nachteilsausgleich

  • Zeitzuschläge bei gewissen Aufgaben und Verlängerung der Prüfungsdauer.
  • Erweiterung der Ausbildungszeit.
  • Anpassen der Aufgaben- und Prüfungsform (z.B. Textaufgabe statt Bildinterpretation oder mündliche statt schriftliche Prüfungen).
  • Zulassen von sehbehindertenspezifischen Hilfsmitteln oder Arbeitstechniken (z.B. Vergrösserung, Braille oder Tonträger).
  • Begleitung oder Assistenz durch Fachlehr- oder Assistenzperson (z.B. Vorlesen von Aufgabenstellungen oder Übersetzen von Formeln, Graphiken und Kartenmaterial).

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